Der gastroösophagiale Übergang (Cardia) ist eine für das minimalinvasive Vorgehen besonderes geeignete Region. Seit über 10 Jahren führen wir standardisierte laparoskopische Eingriffe zur Behandlung der chronischen Refluxerkrankung, der Hiatushernie und der Achalasie durch.
Die Therapie der Wahl zur Behandlung der chronisch rezidivierenden Refluxerkrankung ist die laparoskopische Fundoplicatio nach Nissen-Rossetti, die 360°-Manschette wird immer in Verbindung mit einer hinteren Hiatusplastik und in betont lockerer Form (Floppy-Fundoplicatio) angelegt. Dadurch lassen sich die potentiellen Nachteile einer 360°-Manschette (Blähungsbeschwerden und Dysphagie) sicher vermeiden. Die Langzeitergebnisse sind der Semi-Fundoplicatio (OP nach Toupet) überlegen.
Auch die, allerdings seltenen, Rezidivoperationen werden laparoskopisch durchgeführt.
Wir legen großen Wert auf eine sorgfältige Indikationsstellung, Langzeit-pH-Metrie und pH-Manometrie sind unerlässlich.
Der Kostaufbau erfolgt unmittelbar nach der Operation, die Entlassung in der Regel am 2. oder 3. postoperativen Tage.
