Eine besondere Erfahrung liegt in der minimalinvasiven laparoskopischen Versorgung großer Zwerchfellbrüche mit Verlagerung eines Anteils oder des gesamten Magens in den Brustkorb vor. Bei diesem doch seltenen Krankheitsbild überblicken wir über 50 Operationen ohne Verfahrenswechsel und ohne Letalität mit einer Komplikationsrate von < 5 %. Die Rezidivrate ist gering.
Die Operation umfasst die Reposition des Magens, die hintere Hiatusplastik und Fundophrenopexie oder bei entsprechender Indikation Anlage einer Fundoplicatio nach Nissen-Rossetti. Auch bei größeren Hernie verzichten wir in aller Regel auf die Einlage eines Kunststoffnetzes, da ein sicherer Bruchlückenverschluss mit geringer Rezidivrate fast immer gelingt.
