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Kinderchirurgie

Die Kinderchirurgie wird an unserem Hause durch wenige spezialisierte Operateure durchgeführt. Besonders wichtig ist bei diesen Patientin die gute Zusammenarbeit mit einem ebenso spezialisiertem Anästhesieteam und den Kinderärzten.

Die Kinderchirurgie hat am Hause eine lange Tradition, kinderchirurgische Eingriffe werden täglich durchgeführt.

Zahlenmäßig im Vordergrund stehen naturgemäß die Leistenhernien-Operationen und Blinddarmentfernungen aber auch komplexe kinderchirurgische Eingriffe bei angeborenen Mißbildungen oder Notfalleingriffe bei Neugeborenen erfolgen routinemäßig interdisziplinär in enger Zusammenarbeit von Chirurgen, Anästhesisten und Kinderarzt.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der kinderchirurgischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München (Haunersches Kinderspital). Eingriffe, die nicht routinemäßig durchgeführt werden und eine spezielle Erfahrung sowie besondere Therapien benötigen, werden in dieser Klinik operiert.

Minimal invasive Chirurgie (MIC) bei Kindern ist nichts Neues. Kinderchirurgen waren unter den Pionieren der Laparoskopie (Bauchspiegelung ) und Thorakoskopie (Bruskorbspiegelung). Prinzipiell braucht man zur MIC einen Zugang für die Optik über welchen in der Regel auch die Druckluft insuffliert wird, und ein bis drei weitere Arbeitskanäle, je nach Schwierigkeitsgrad des operativen Eingriffes.

Über zwei Jahrzehnte lang wurde die MIC fast ausschließlich zu diagnostischen Zwecken genutzt. In den letzten 10 Jahren hat sie jedoch auch im therapeutischen Bereich eine rasante Entwicklung genommen. Wegweisend hiefür ist sicherlich die Entwicklung immer feinerer Optiken und Instrumente, so werden heute im Säuglings- und Kleinkindesalter vorwiegend 2,5 und 3mm dicke Instrumente genutzt, bei Schulkindern beträgt die Instrumentendicke normalerweise 5 mm.

Im Vergleich zur konventionellen Chirurgie kann durch diese technischen Neuerungen die Patientenbelastung deutlich reduziert werden. In multiplen Untersuchungen zeigt sich aufgrund der minimal invasiven Zugangswege ein deutlich niedrigerer Schmerzmittelbedarf der Kinder postoperativ. Weitere Vorteile der kleinen Schnitte sind das seltenere Auftreten von Wundinfektionen, die geringere Bildung von postoperativen Verwachsungen, sowie das bessere kosmetische Ergebnis. Die Kinder können nach größeren Baucheingriffen schneller oral ernährt werden, die Liegezeiten werden immer kürzer. Aufgrund zunehmender Sicherheit und einer raschen Entwicklung der Operationstechniken und Materialien kommt es auch zu einer ständigen Ausweitung der Indikation für neue Krankheitsfelder. Im Folgenden sollen beispielhaft einige der bei uns angebotenen Eingriffe dargestellt werden:

Blinddarmoperation (Appendektomie)

Die Blinddarmentzündung oder die Differentialdiagnose des unklaren Bauchschmerzes sind sicher die häufigsten Indikationen zur Laparoskopie im Kindesalter. Hier liegt der wesentliche Vorteil in der exzellenten Übersicht über die Bauchhöhle, so können zusätzliche Fehlbildungen wie z.B. Verwachsungen (Briden), Divertikel oder Auffälligkeiten der inneren Geschlechtsorgane entdeckt und behandelt werden. Bei Funktionsstörungen des Darmes können ebenfalls Gewebsproben mittels einer Bauchspiegelung gewonnen werden.

Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie) bei schmerzhaftem Gallensteinleiden

Wie bei den Erwachsenen wird die Cholezystektomie auch bei Kindern fast ausschließlich laparoskopisch durchgeführt. Auch eine bei bestimmten Erkrankungen benötigte Entfernung der Milz kann laparoskopisch durchgeführt werden.

Anti-Reflux-Operation

Auch die minimal invasive Therapie bei (gastroösophagealer) Refluxkrankheit mit Gedeihstörung bei Kindern stellt ein etabliertes Verfahren dar. Hier liegt der Hauptvorteil gegenüber der konventionellen Operation in der deutlich verringerten Schmerzsymptomatik direkt nach der Operation und in der Ersparnis der sonst sehr großen Narbe.

Laparoskopisch unterstüzte Eingriffe, wie z.B. bei Nierenerkrankungen die Anlage eines Katheters zur Bauchfelldialyse mit Netzteilresektion oder Anwendungen bei Krebserkrankungen des Bauchraumes, sind gute Beispiele für die sinnvolle Nutzung der MIC.

Leistenbrüche

Bei Kindern und Jugendlichen führen wir keine Implantation eines Kunststoffnetzes durch. Hier erfolgt entweder die sog. hohe Bruchsackligatur oder der Verschluss der Bruchlücke durch eine fortlaufende, elastische Naht (OP nach Shouldice).

Leistungsspektrum der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie im Klinikum Memmingen:
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