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Unsere Abteilung

Allgemein-, Visceral-, Gefäß und Thoraxchirurgie

Peritonealkarzinose

Multimodales chirurgisches Therapiekonzept bei Peritonealcarcinose (HIPEC)

Das Auftreten einer Peritonealcarcinose bei Tumoren des Bauchraums bedeutet in aller Regel eine schlechte Prognose mit kurzer Überlebenszeit. Heute lässt sich durch eine aggressive Chirurgie in Verbindung mit intraabdomineller Chemotherapie und Hyperthermie eine signifikante Verlängerung der Überlebenszeit und in geeigneten Fällen ein Langzeitüberleben erreichen.

In einer meist aufwändigen und lang dauernden Operation werden alle Tumoranteile reseziert bis makroskopisch kein Tumorrrest mehr nachweisbar ist. Es erfolgt dann im wieder verschlossenen Bauchraum über eingelegte Perfusionsschläuche die Chemoperfusion über eine computergesteuerte Perfusionspumpe. Um die Wirkung des Chemotherapeuticums zu verstärken wird der Bauchraum auf bis zu 42 °C aufgeheizt. Die Perfusionsdauer beläuft sich auf 60 min, am häufigsten kommen die Chemotherapeutica Mitomycin und Cisplatin zum Einsatz.

Da bereits unmittelbar postoperativ die Wundflächen verkleben, garantiert nur dieses Verfahren eine gleichmäßige Verteilung und Wirksamkeit des Chemotherapeutikums im Bauchraum.

Es handelt sich um eine effektive, jedoch sehr aufwändige Therapie. Bei konsequenter radikaler Tumoresektion können Operationszeiten bis zu 12 Stunden notwendig werden.

Die richtige Indikationsstellung und erfolgreiche Durchführung setzt die optimale interdisziplinäre Zusammenarbeit von Onkologie, Gastroenterologie, Pathologie, Anästhesie, Intensivmedizin und Chirurgie voraus.

Am häufigsten führen wir das Verfahren durch bei Patienten mit Peritonealcarcinose durch colorektale Carcinome, Appendixcarcinome, Ovarialcarcinome sowie peritoneale Mesotheliome. Auch bei Pat. mit Peritonealcarcinose bei einem Magencarcinom kann das Verfahren erfolgreich sein.

Wir führen das Verfahren seit Anfang des Jahres 2005 erfolgreich durch.

In größeren Serien liegt die postoperative Letalitätsrate bei unter 5 %, die Morbitätsrate bei ca. 30 %.

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Prof. Dr. Gutt

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