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Ösophagus

Moderne Chirurgie der Speiseröhre

Sektion Thoraxchirurgie

Erkrankungen der Lunge sind häufig auftretende Krankheitsbilder und nehmen auch aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung stetig zu. Um diese adäquat diagnostizieren und behandeln zu können ist eine spezialisierte thoraxchirurgische Expertise ein wichtiger Eckpfeiler.

In Kooperation mit der Sektion Pneumologie sowie der Radiologie und Nuklearmedizin, Pathologie und Onkologie ist es möglich ein umfassendes Behandlungskonzept von der Diagnosestellung bis zur Therapie anzubieten.

Dies kann neben operativen Maßnahmen auch eine konservative oder medikamentöse Therapie bedeuten. Die Therapie wird interdisziplinär abgestimmt und im Falle einer bösartigen Erkrankung auch im wöchentlich stattfindenden Tumorboard diskutiert.

Bei den operativen Verfahren stehen zunehmend minimal-invasive Eingriffe im Vordergrund, die eine schonendere Maßnahme darstellen und zu einer schnelleren Rekonvaleszenz führen. Da dies nicht in allen Fällen möglich ist kommen selbstverständlich offene Eingriffe genauso in Betracht.

Insbesondere im Hinblick auf das Lungenkarzinom ist eine minimal-invasive Resektion mittlerweile Standardtherapie, die auch über einen einzigen kleinen Schnitt möglich ist (uniportale Lobektomie).

Zur Behandlung von Lungenmetastasen anderer Primärtumore soll schrittweise eine lasergestützte Resektion (Neodym-YAG Laser) etabliert werden.

Behandlungsschwerpunkte
  • Minimal-invasive Thoraxchirurgie / Schlüßellochchirurgie
  • Uniportale minimal-invasive Thoraxchirurgie
  • Anatomische Lungenresektionen
  • Erweiterte Eingriffe mit sog. „Manschettenresektionen“
  • Emphysemchirurgie / Lungenvolumenreduktion
  • Mediastinaltumorresektionen, auch minimal-invasiv
  • Brustwandresektionen mit plastischer Deckung
  • Metastasenresektion
  • Palliative Chirurgie
  • Sympathektomie
  • Thymusresektion
  • Pleurodese
  • Pleurektomie/Dekortikation bei Pleuraempyem

In Zusammenarbeit mit der Sektion Pneumologie

  • Autofluoreszenzdiagnostik zur Tumorfrüherkennung
  • Bildwandler gesteuerte Transbronchiale Biopsien
  • Kryobiopsie
  • Endobronchiale Ultraschall-gesteuerte Lymphknotenpunktionen (EBUS-TBNA)
  • Periphere Biopsien mittels ultradünner Bronchoskopie und radialer Ultraschall Minisonde
  • Tumorabtragung und Atemwegsrekanalisation mittels Kryotherapie, Elektrokauterisierung und Argon-Plasma-Koagulation
  • Stenting (Implantation eines bronchialen Platzhalters)
  • Blutungstillung bei Hämoptysen
  • Endoskopische Lungenvolumenreduktion (Ventile, Coils)

Informationsunterlagen:

flyer_thoraxchirurgie.pdf (1.022,6 KiB)
Leistungsspektrum der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie im Klinikum Memmingen:
Fachabteilung Schnellkontakt

Nachricht an die Klinik für Allgemein-, Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie

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Thoraxchirurgische Sprechstunde

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Bitte kommen Sie bei einem vorliegenden Verdacht nicht in das Klinikum, es sei denn ein stationärer Aufenthalt ist zwingend erforderlich. Bei vorliegenden Symptomen wenden Sie sich bitte an eine der unten angegebenen Telefonnummern.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Hotline Coronavirus Bayern: 09131 6808-5101

Besuche im Klinikum Memmingen sind ab sofort nachmittags zwischen 14:00 und 19:00 Uhr wieder möglich. Hierbei gilt eine 1-1-1 Regelung – das bedeutet: Ein Patient darf pro Tag einen Besucher für eine Stunde empfangen.
Das Klinikum bittet darum, den geplanten Besuch im Vorfeld mit den Angehörigen abzusprechen.
Zum Schutz der Patienten und zur Sicherstellung der Versorgung der Patienten durch das Klinikpersonal gelten dabei die allgemeinen Zugangsregeln für vulnerable Bereich. Das bedeutet:

Als getestet gilt, wer ein negatives Testzertifikat vorlegen kann (AG-Schnelltest nicht älter als 24 Std., PCR-Test nicht älter als 48 Std.). Dies gilt unabhängig vom 2-G-Status. Zur Identifikation bringen Sie bitte einen Ausweis mit.
Testzentren finden Sie hier: Stadt Memmingen: Informationen Corona

Die Klinikleitung freut sich, aufgrund der allgemeinen Lockerungen Besuche wieder zulassen zu können, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass aufgrund der hohen Infektionszahlen Einschränkungen bei der Dauer und der Anzahl der Besuche gemacht werden müssen.

Nicht an die neuen Besuchszeiten gebunden sind:

Hotline Coronavirus Bayern 09131 6808-5101