Sie sind etwa KM vom Klinikum entfernt.

Route starten

In lebensbedrohlichen
Notfällen:

112

Rettungsleitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt

Giftnotruf

089 - 192 40

Notfallberatungen und Informationszentrale bei Vergiftungen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

116 117

Hausärztliche Hilfe in Notfällen außerhalb der Sprechstundenzeiten.

Kindernotdienst
116 117
Zahnnotdienst
116 117

Notfallklinik

08331 / 70 14060
Notfall
- A A A +

Neues aus der Schule

Zu den aktuellen Beiträgen...

Darmkrebs geht alle an

Darmkrebs ist mit 70.000 Neuerkrankungen in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung. Obwohl die Sterblichkeit seit Mitte der 1970er Jahre kontinuierlich abnimmt, ist Darmkrebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache.

Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken nimmt mit zunehmendem Alter, etwa ab dem 50. Lebensjahr deutlich zu. Circa 6% der Bevölkerung (in Deutschland ca. 5 Mio. Personen) müssen damit rechnen, dass sie im Laufe ihres Lebens an Darmkrebs erkranken.

Das Darmzentrum Memmingen

Um den Kampf gegen den Darmkrebs gewinnen zu können ist es notwendig, alle Kräfte zu bündeln. Das Darmzentrum Memmingen hat sich zum Ziel gesetzt, durch die intensive Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften aller beteiligten Fachrichtungen die Versorgung zu optimieren. Das geschieht auf den Ebenen der Vorsorge und Prävention, der Diagnostik sowie der Therapie und Nachsorge. Neben den Fachabteilungen des Klinikums sind zahlreiche externe Kooperationspartner an das Darmzentrum angeschlossen.

Prävention und Vorsorge

Die beste Behandlung ist bekanntlich die Vorbeugung. Durch eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger körperlicher Aktivität und gesunder, vitaminreicher Ernährung kann das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich gesenkt werden. In den meisten Fällen entwickelt sich Darmkrebs aus zunächst gutartigen Vorstufen, den sogenannten Polypen (Adenomen). Es dauert etwa 10 Jahre, bis sich aus einem Polypen ein bösartiger Tumor entwickelt, Zeit, die man zur Früherkennung nutzen kann. Durch Stuhltests kann verborgenes Blut im Stuhl nachgewiesen werden. Dadurch lassen sich Darmkrebsfälle häufig in früheren Stadien feststellen, was das Risiko, an Darmkrebs zu sterben deutlich senkt. Polypen bluten in der Regel nicht und werden durch den Stuhltest meist nicht angezeigt. Die wirkungsvollste Vorsorgeuntersuchung ist die Darmspiegelung (Vorsorgekoloskopie). Dabei lassen sich vorhandene Polypen frühzeitig diagnostizieren und abtragen, die weitere Entartung zum Darmkrebs wird dadurch unterbunden. Auch große und flächige Polypen können in unserem Zentrum in den meisten Fällen endoskopisch vollständig entfernt werden.

Diagnostik

Die primäre Diagnostik erfolgt in erster Linie im Rahmen der Darmspiegelung, die nicht nur im Klinikum, sondern auch bei niedergelassenen Fachärzten (Gastroenterologen) durchgeführt wird.

Wird der Verdacht auf Darmkrebs geäußert, so wird anhand von Gewebeproben vom Pathologen die Diagnose mikroskopisch erhärtet oder gegen andere Krankheiten abgegrenzt.

Wenn sich der Verdacht bestätigt ist eine weiterführende Ausbreitunsdiagnostik notwendig. Hierbei spielt der Ultraschall (Endosonografie, kontrastverstärkte Sonografie) und moderne radiologische Schnittbildverfahren (Computertomografie und Kernspintomografie) die wichtigste Rolle.

Operative Therapie

Durch eine chirurgische Tumorresektion kann Darmkrebs häufig geheilt werden, dabei kommen verschiedene operative Verfahren zum Einsatz. Entscheidend für das Ergebnis ist nicht zuletzt die Expertise des Chirurgen. Durch eine hohe Erfahrung jedes einzelnen Operateurs ist im Darmzentrum Memmingen eine optimale Voraussetzung gegeben. Auch fortgeschrittene Tumorstadien mit einzelnen Streuherden in Organen wie Leber oder Lunge (Metastasen) können nicht selten mit einer echten Heilungschance operiert werden.

Auf den Stationen erfolgt vor und nach der Operation die individuelle Betreuung durch qualifiziertes Pflegepersonal.

Chemotherapie und Bestrahlung

Für manche Tumorstadien konnte gezeigt werden, dass durch eine Chemotherapie, je nach Lokalisation des Tumors auch in Verbindung mit einer Bestrahlung, die Heilungschancen deutlich verbessert werden können. Die Behandlung wird vor oder nach der Operation durchgeführt, entweder in der onkologischen Ambulanz des Klinikums oder in den kooperierenden, onkologischen Praxen.

Wenn die Tumorausbreitung in die Organe im Vordergrund steht, kann auch eine alleinige Chemotherapie sinnvoll sein.

Die Tumorkonferenz

Jeder Patient mit Darmkrebs wird in einer wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz vorgestellt, an der alle dem Darmzentrum zugehörigen Fachabteilungen teilnehmen. Wichtige Befunde können direkt demonstriert und diskutiert werden. Hierbei kann für jeden Patienten das richtige Therapiekonzept festgelegt werden.

Geeigneten Patienten wird die Teilnahme in großen, an mehreren Zentren gleichzeitig durchgeführten Therapiestudien angeboten, in denen aussichtsreiche neue Therapiekonzepte eingesetzt werden.

Begleitende Behandlungsmaßnahmen

Der gesamte Mensch steht im Darmzentrum im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Dazu gehört auch ein großes Angebot an psychologischer und seelsorgerischer Unterstützung. Spezielle Beratungsdienste, z.B. für Patienten mit künstlichem Ausgang (Stomaberatung), oder für die richtige Ernährung nach einer Therapie stehen ebenso zur Verfügung wie Physiotherapie und Sozialdienst.

Tiefergehende Informationen zum Darmkrebszentrum:
Wichtige Informationen Coronavirus

Bitte kommen Sie bei einem vorliegenden Verdacht nicht in das Klinikum, es sei denn ein stationärer Aufenthalt ist zwingend erforderlich. Bei vorliegenden Symptomen wenden Sie sich bitte an eine der unten angegebenen Telefonnummern.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Hotline Coronavirus Bayern: 09131 6808-5101

Besuche im Klinikum Memmingen sind ab sofort nachmittags zwischen 14:00 und 19:00 Uhr wieder möglich. Hierbei gilt eine 1-1-1 Regelung – das bedeutet: Ein Patient darf pro Tag einen Besucher für eine Stunde empfangen.
Das Klinikum bittet darum, den geplanten Besuch im Vorfeld mit den Angehörigen abzusprechen.
Zum Schutz der Patienten und zur Sicherstellung der Versorgung der Patienten durch das Klinikpersonal gelten dabei die allgemeinen Zugangsregeln für vulnerable Bereich. Das bedeutet:

Als getestet gilt, wer ein negatives Testzertifikat vorlegen kann (AG-Schnelltest nicht älter als 24 Std., PCR-Test nicht älter als 48 Std.). Dies gilt unabhängig vom 2-G-Status. Zur Identifikation bringen Sie bitte einen Ausweis mit.
Testzentren finden Sie hier: Stadt Memmingen: Informationen Corona

Die Klinikleitung freut sich, aufgrund der allgemeinen Lockerungen Besuche wieder zulassen zu können, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass aufgrund der hohen Infektionszahlen Einschränkungen bei der Dauer und der Anzahl der Besuche gemacht werden müssen.

Nicht an die neuen Besuchszeiten gebunden sind:

Hotline Coronavirus Bayern 09131 6808-5101