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Down-Syndrom-Sprechstunde

Klischees und Vorurteile bestimmen häufig das Bild, das die meisten Menschen vom Down-Syndrom haben. Ein Bild, das schon längst nicht mehr der heutigen Lebensrealität von Menschen mit Down-Syndrom entspricht.

Das Down-Syndrom ist eines der häufigsten angeborenen Syndrome. Etwa jedes 800. Neugeborene hat ein Down-Syndrom. In Deutschland kommen jährlich ca. 1.200 Kinder mit Down-Syndrom zur Welt. Der englische Arzt Johann Langdon Down (1828-1896) beschrieb 1866 erstmals die typischen Merkmale dieses Syndroms, weshalb es nach ihm benannt wurde. Das Down-Syndrom ist eine genetische Erkrankung, bei der meist als Laune der Natur ein Chromosom zu viel vorhanden ist. Anstatt 2 Chromosomen mit der Nummer 21 haben Menschen mit einem Down-Syndrom 3 Chromosomen 21, weshalb das Down-Syndrom auch Trisomie 21 genannt wird.

Unsere Begleitung im SPZ beginnt meist bereits kurz nach der Geburt, bzw. nach der Diagnosestellung, mit einem ersten ausführlichen Gespräch über das Down-Syndrom. Wir bieten weitere Gespräche meist noch während des stationären Aufenthaltes an und vermitteln, falls von den Eltern gewünscht, erste Kontakte zu anderen Eltern mit Kindern mit Down-Syndrom, sowie zu der hiesigen sehr aktiven Selbsthilfegruppe.

In unserer SPZ-Arbeit liegt der Schwerpunkt vor allem in den ersten drei Lebensjahren bzgl. der Entwicklungseinschätzung, Einleitung von Fördermaßnahmen zum geeigneten Zeitpunkt in Zusammenarbeit mit der Frühförderstelle, Durchführung bzw. Koordination aller erforderlichen zusätzlichen Untersuchungen, wie z.B. regelmäßige Kontrollen der Schilddrüsenwerte, falls notwendig Blutbildkontrollen, usw.

Darüber hinaus erfolgt falls möglich und gewünscht direkt in unserem SPZ die intensive krankengymnastische Förderung der Motorik.
Durch regelmäßige und sorgfältige Entwicklungsneurologische Untersuchungen kann sichergestellt werden, dass Störungen, die gehäuft mit dem Down-Syndrom assoziiert sind, frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden. So lässt sich die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom erheblich verbessern.

Weiterführende Informationen zum Sozialpädiatrisches Zentrum – SPZ am Klinikum Memmingen: