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Emotionale Störungen

Ist ein Sammelbegriff für ein breites Spektrum verschiedenster Phänomene, die zum einen Teil alterstypisch auftreten und zum anderen Teil alle Altersgruppen betreffen können.

Leichte und passagere Störungen wie Trennungsängstlichkeit bei Kleinkindern, Dunkelangst im Vorschul- und frühen Grundschulalter, Verstimmungen bei Kindern aller Altersgruppen oder Ritualisierungen von Handlungsabläufen mit zwanghaft anmutender Struktur bei jüngeren Kindern sind häufige Phänomene im Verlauf der Entwicklung und können durch Beratung in kurzer Zeit erfolgreich angegangen werden.

Die Diagnose „Emotionale Störung“ wird nicht für isolierte Symptome vergeben, sondern bezieht sich auf Symptommuster. Typische Merkmale emotionaler Störungen sind Konstellationen von Ängstlichkeit und Verstimmtheit, Scheu, sozialer Isolation, Empfindsamkeit und Beziehungsproblemen.

In der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden die emotionalen Störungen in 4 Gruppen untergliedert:

  1. Angststörungen
  2. Phobien
  3. depressive Störungen
  4. Zwangsstörungen

Zu 1. Hierzu zählen Trennungsangst, Tierphobien, Dunkelangst ebenso wie Schulphobie, Schulangst und die generalisierte Angststörung. Weitere Erscheinungsformen sind Panikstörung, Anpassungsstörung, Störung mit sozialer Überempfindlichkeit und evtl. auch Mutismus.

Zu 2. Zu den altersunabhängigen Phobien zählen Agoraphobie, die sozialen Phobien und die spezifischen (isolierten) Phobien. Im Gegensatz dazu steht die phobische Störung des Kindesalters in Form von abnorm intensiver, nicht mehr situationsangemessener Angst vor z. B. körperlichen Verletzungen (z. B. durch bestimmte Nahrung, Bakterien, Operationen, etc.) oder vor natürlichen Ereignissen bzw. Objekten (z. B. Dunkelheit, Gewitter, Tiere, etc.). Eine exakte Abgrenzung von Furcht, Phobie und Angst ist nicht immer möglich und kann auch gemeinsam auftreten.

Zu 3. In Abhängigkeit vom Schweregrad der Ausprägung, der Dauer und Auftretenshäufigkeit wird unterschieden zwischen depressiver Reaktion, depressiver Episode, verschiedene Minor-Formen der Depression und zuletzt der „major depression“, oft zusammen mit Angststörungen.

Zu 4. Zwangsstörungen sind wiederkehrende und anhaltende Ideen, Gedanken, bildhafte Vorstellungen oder Impulse sowie Handlungen, die als unsinnig erlebt werden und nicht einfach unterdrückt werden können. Unterteilt werden Zwangsgedanken und Zwangshandlungen (z. B. Abzählen, Händewaschen, Schlösser kontrollieren, etc.)

Weiterführende Informationen zum Sozialpädiatrisches Zentrum – SPZ am Klinikum Memmingen:
Wichtige Informationen Coronavirus

Es gilt die 3-G-Regelung. Zugang nur Geimpfte, Genesene, Getestete. Testzentren finden Sie hier: Stadt Memmingen: Informationen Corona

Bitte kommen Sie bei einem vorliegenden Verdacht nicht in das Klinikum, es sei denn ein stationärer Aufenthalt ist zwingend erforderlich. Bei vorliegenden Symptomen wenden Sie sich bitte an eine der unten angegebenen Telefonnummern.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie gelten am Klinikum Memmingen eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten.

Liebe Angehörige, liebe Besucher/innen,

Die Besuchsregelung am Klinikum Memmingen wird wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen ab dem kommenden Montag, 30. August 2021, wieder eingeschränkt:

Jeder Patient darf einen Besucher pro Tag während der Besuchszeit (14:00 bis 19:00 Uhr) empfangen – dies gilt auch für die Wöchnerinnenstationen sowie die Kinderklinik. Selbstverständlich ist eine Begleitperson während der Geburt weiterhin erlaubt. Voraussetzung für einen Besuch ist die Einhaltung der 3-G-Regel, das heißt, der Zutritt ist nur für genesene, vollständig geimpfte oder tagesaktuell getestete Personen möglich. Die entsprechenden Nachweise müssen vorgelegt werden. Zudem muss beim Betreten der Klinik ein Selbstauskunfts-Formular ausgefüllt werden. Das Klinikum bittet darum, den geplanten Besuch im Vorfeld mit den Angehörigen abzusprechen.

Der Besuch ist nur mit FFP2-Maske möglich. Bitte bringen Sie eine Maske mit, da im Klinikum keine abgegeben werden können. Die bisher geltenden Ausnahmeregelungen für folgende Bereiche bleiben weiterhin bestehen:

Wir danken für Ihr Verständnis!

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117

Bitte beachten Sie die weiterführenden Informationen.

Hotline Coronavirus Bayern 09131 6808-5101