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Aktuelles, Veranstaltungen und Termine aus dem Klinikum.

Epilepsie-Ambulanz und -Beratungsstelle

In unserer Epilepsieambulanz können Kinder und Jugendliche vorgestellt werden, die entweder an einer Epilepsie leiden oder bei denen der Verdacht auf epileptische Anfälle (z.B. unklare Abwesenheitszustände, Stürze o. ä.) besteht. Als erstes wird dann ein EEG (= Elektroenzephalogramm, d.h. Hirnstromkurve) abgeleitet. Dazu werden Elektroden (= Metallplättchen, nicht schmerzhaft) an die Kopfhaut angelegt (siehe Fotos) und die Hirnströme durch unsere EEG-Assistentinnen für meist 20 Minuten abgeleitet. Oft ist auch eine Ableitung im Schlaf notwendig. Das EEG zeigt dann meist ob eine Epilepsie vorliegt und um welche Form es sich handelt. Neben einer ausführlichen körperlichen, neurologischen Untersuchung sind bei vielen Patienten auch Stoffwechseluntersuchungen (Blut und Urin) und/oder eine Kernspintomographie des Gehirns notwendig.

Epilepsien können in jedem Lebensalter auftreten, jedoch gehäuft bei Kindern. Ein Teil der Epilepsien tritt bei Kindern mit Behinderungen und/oder Hirnschädigungen auf, ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen mit Epilepsie sind jedoch normal entwickelt. Epileptische Anfälle führen nur in Ausnahmefällen zu Hirnschädigungen, können jedoch zu Unfällen führen und gefährden prinzipiell die Entwicklung. In den meisten Fällen ist eine Behandlung mit Medikamenten nötig. Diese Medikamente werden meist gut vertragen und führen nicht, wie dies früher bei den ersten Präparaten der Fall war, zu dauernder Müdigkeit oder Entwicklungsverzögerungen.

Kinder und Jugendliche mit Epilepsie werden meist regelmäßig ein oder zweimal im Jahr in unserer Epilepsieambulanz zu EEG-Kontrollen vorgestellt.

Unsere Ambulanz ist durch die Stiftung St. Michael für die Liga gegen Epilepsie als „Epilepsie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche“ anerkannt. Wir haben außerdem die Ausbildungsberechtigung der Deutschen Gesellschaft für Neurophysiologie zur EEG-Ausbildung von Ärzten.

An unsere Ambulanz angegliedert ist die Epilepsie-Beratungsstelle Schwaben-Allgäu mit Frau Ulrike Titze

(Dipl. Sozialpädagogin / Epilepsieberatung Schwaben-Allgäu).

Tel.: 08331 - 702600

Weiterführende Informationen: https://kb-allgaeu.de/angebote/fachdienste/

Weiterführende Informationen zum Sozialpädiatrisches Zentrum – SPZ am Klinikum Memmingen:
Wichtige Informationen Coronavirus

Bitte kommen Sie bei einem vorliegenden Verdacht nicht in das Klinikum, es sei denn ein stationärer Aufenthalt ist zwingend erforderlich. Bei vorliegenden Symptomen wenden Sie sich bitte an eine der unten angegebenen Telefonnummern.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
Hotline Coronavirus Bayern: 09131 6808-5101

Besuche im Klinikum Memmingen sind ab sofort nachmittags zwischen 14:00 und 19:00 Uhr wieder möglich. Hierbei gilt eine 1-1-1 Regelung – das bedeutet: Ein Patient darf pro Tag einen Besucher für eine Stunde empfangen.
Das Klinikum bittet darum, den geplanten Besuch im Vorfeld mit den Angehörigen abzusprechen.
Zum Schutz der Patienten und zur Sicherstellung der Versorgung der Patienten durch das Klinikpersonal gelten dabei die allgemeinen Zugangsregeln für vulnerable Bereich. Das bedeutet:

Als getestet gilt, wer ein negatives Testzertifikat vorlegen kann (AG-Schnelltest nicht älter als 24 Std., PCR-Test nicht älter als 48 Std.). Dies gilt unabhängig vom 2-G-Status. Zur Identifikation bringen Sie bitte einen Ausweis mit.
Testzentren finden Sie hier: Stadt Memmingen: Informationen Corona

Die Klinikleitung freut sich, aufgrund der allgemeinen Lockerungen Besuche wieder zulassen zu können, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass aufgrund der hohen Infektionszahlen Einschränkungen bei der Dauer und der Anzahl der Besuche gemacht werden müssen.

Nicht an die neuen Besuchszeiten gebunden sind:

Hotline Coronavirus Bayern 09131 6808-5101