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In lebensbedrohlichen
Notfällen:

112

Rettungsleitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt

Giftnotruf

089 - 192 40

Notfallberatungen und Informationszentrale bei Vergiftungen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

116 117

Hausärztliche Hilfe in Notfällen außerhalb der Sprechstundenzeiten.

Kindernotdienst
116 117
Zahnnotdienst
116 117

Notfallklinik

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Notfall
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Proktologie

Erkrankungen des Enddarms

Frühgeborenennachsorge

Als Perinatalzentrum verfügt die Kinderklinik Memmingen über eine Früh- und Neugeborenenintensivstation. Hier werden schon kleinste Frühgeborene sowie kranke Termingeborene versorgt.

Die Überlebenschancen sehr kleiner Frühgeborener haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und auch die Aussichten auf ein „gutes“ Überleben mit keinen oder nur minimalen Auffälligkeiten sind stark gestiegen.

Dazu bedarf es neben einer optimalen medizinischen Versorgung auch der Unterstützung bei anfänglichen Anpassungsproblemen sowie in der kindlichen Entwicklung allgemein. Dies geschieht durch vielfache Anleitung in der körperlichen Versorgung (Füttern, Wickeln, Baden) sowie im Beziehungsaufbau, in der Kontaktpflege und geistigen Anregung (Känguruhing, „Basale Stimulation“, mit dem Baby sprechen, singen, es bewegen…).

Ergänzend erhalten Eltern organisatorische Unterstützung durch den Sozialdienst des SPZ, z. B. in der Versorgung älterer Geschwisterkinder zu Hause, für die täglichen Fahrten in die Kinderklinik oder die kliniknahe Unterbringung der Mutter, des Vaters in einem Elternzimmer sowie in der Entlassungsvorbereitung (Hilfsmittelversorgung, Monitor, Kinder-Hauskrankenpflege, Sozialmedizinische Nachsorge …).

Während des (meist langen) stationären Aufenthaltes wird durch Physiotherapeuten des SPZ eine krankengymnastische Übungsbehandlung auf neurophysiologischer Basis begonnen. Diese Therapie kann, wenn notwendig, auch – für Patienten aus der näheren Umgebung - nach der Entlassung ambulant im SPZ fortgesetzt werden.

Vor der Entlassung findet bei Kindern mit Risikofaktoren auf Station eine entwicklungsneurologische Untersuchung („ENU“) durch Ärzte des SPZ statt. Bei einem erhöhten Risiko für Entwicklungsstörungen sollten diese regelmäßig fortgesetzt werden. In Absprache mit Ihrem Kinderarzt führen wir die ENU ggf. auch im SPZ weiter durch. Wichtige Punkte dabei sind die Beurteilung des Entwicklungsstandes, die Einschätzung des weiteren Förderbedarfs (Krankengymnastik, Frühförderung, Logopädie, Ergotherapie…), eine allgemeine Beratung bei Sorgen der Eltern, die Verordnung von Hilfsmitteln und im weiteren Verlauf auch Beratung bei der Kindergarten- oder Schulwahl.

Die Frühgeborenennachsorge des SPZ ist eng vernetzt mit dem Team der Nachsorge des Bunten Kreises der Kinderklinik („Sozialmedizinische Nachsorge“):

https://www.bunter-kreis.de/memmingen/