Ein Herzkissen als Symbol der Verbundenheit

Ehrenamtliche Näherinnen aus Legau spenden Trost auf der Palliativstation

Bei der Übergabe der handgenähten Herzkissen auf der Palliativstation des Klinikums (von links): Palliativ-Care-Fachkraft Lydia Beck, die ehrenamtliche Näherin Marika Schneider vom Gebetskreis Legau, die onkologische Fachkrankenschwester Christine Wierl und Näherin Cornelia Reisle. Foto: Klinikum Memmingen

 

Selbstgenähte Herzkissen, die schwerkranken Menschen Trost spenden, Geborgenheit schenken und durch ihre spezielle Formgebung Schmerzen und Druckstellen lindern: Diese Spende der besonderen Art haben ehrenamtliche Näherinnen des Gebetskreises Legau der Palliativstation am Klinikum Memmingen übergeben.

„Wir möchten den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen auf ihrem schweren Weg zeigen, dass sie nicht allein sind und an sie gedacht wird“, so die Näherinnen, die in liebevoller Handarbeit viele große und kleine Herzkissen aus bunten Baumwollstoffen fertigten – jedes davon ein Unikat.

Die größeren Kissen werden den Palliativpatienten als Seelentröster übergeben. Die kleineren Kissen im selben Stoff sind für die Angehörigen gedacht, die dieses Herz als Symbol für die liebevolle Verbindung mit nach Hause nehmen dürfen.

„Das spendet unglaublich viel Trost“, betont Stationsleiterin Ines Rudolf. „In einer Lebensphase, die von Abschied und schweren Stunden geprägt ist, bieten die weichen Kissen etwas zum Festhalten.“ Außerdem sei die Herzform ideal, um Arme oder den Nacken im Bett sanft und schmerzlindernd zu lagern, erklärt Rudolf, die sich im Namen des gesamten Teams für die wertvolle Spende bedankte.