Geborgen wie im Mutterleib

Theatergruppe Woringen spendet der Kinderintensivstation Lagerungshilfen für Säuglinge

Die gespendeten Lagerungshilfen geben den Babys Halt und erinnern an die Verhältnisse im Mutterleib. Über die Spende freuten sich die Mitarbeiterinnen der Kinderintensivstation K5 (von links) Silke Schafnitzel, Lisa Kees und Christina Natterer (alle in blau) zusammen mit Susanne Klein von der Theatergruppe Woringen (Mitte). Foto: Haberbosch/Klinikum Memmingen    

 

Sie fühlen sich geborgen wie im Bauch der Mutter, schlafen entspannter und verspüren weniger klinischen Stress: Früh- und Neugeborene, die in eine moderne Lagerungshilfe gebettet werden. Dank einer großzügigen Spende des Theatervereins Woringen konnten jetzt mehrere solcher Positionierungshilfen für die Kinderintensivstation am Klinikum Memmingen angeschafft werden.

„Wir möchten unseren Kleinsten den Start ins Leben so angenehm wie möglich gestalten“, betonte die stellvertretende Stationsleiterin Anna-Maria Haberbosch bei der Spendenübergabe. „Die neuen Lagerungsnester unterstützen die Entwicklung, das Wohlbefinden und die Stabilität der Früh- und Neugeborenen und stellen so eine wertvolle Ergänzung der Versorgung auf unserer Station dar“, freute sich Fachkinderkrankenpflegerin Haberbosch und dankte im Namen des Klinikums Memmingen herzlich für die großzügige Spende. „Durch ihre Form geben die Nester unseren kleinen Patienten sicheren Halt und schaffen so eine enge, geborgene Lagerung, die an die Verhältnisse im Mutterleib erinnert.“

Die ovalen Positionierungshilfen bestehen aus sehr weichen und hautschonenden Textilien in hellen Farben. Sie können durch flexible, modulare Polstersysteme exakt an die winzige Körperform der Früh- und Neugeborenen angepasst werden. Dabei liegt das Baby in einer Art Mulde. Der Rand umschließt den Körper des Kindes eng und imitiert die Gebärmutterwand. Die Lagerungshilfen besitzen elastische Gurte, die sanft über den Bauch des Babys gelegt werden, um zusätzlichen Halt und Begrenzung zu geben.