Miteinander statt Gegeneinander

Klinikpersonalleiterin Rike Rau und Partnerunternehmen des BBZ zeichnen Jugendliche für Sozialkompetenz aus

BBZ-Schulleiter Albert Spitzner (zweite Reihe, Zweiter von rechts), Memmingens dritte Bürgermeisterin Petra Beer (zweite Reihe, ganz links) und Klinik-Personalleiterin Rike Rau (hinten, Mitte) mit den jungen Preisträgerinnen und Preisträgern sowie weiteren Vertretern der Schule und der Partnerunternehmen. Foto: Lisa Dürr/BBZ    

 

Sozialkompetenz – eine Eigenschaft, die in der heutigen Zeit immer mehr verloren geht. Weil sich im Alltag und in den vermeintlich sozialen Netzwerken ein zunehmender Egoismus breitmacht. „Und doch ist der Begriff der Sozialkompetenz bedeutend für unser Miteinander“, betonte Personalleiterin Rike Rau vom Klinikum Memmingen. Sie hatte die Ehre, Schülerinnen und Schüler des Memminger Berufsbildungszentrums Jakob Küner (BBZ) gemeinsam mit weiteren Partnerunternehmen der Schule für ihr soziales Verhalten auszuzeichnen.

Die fünf geehrten Schülerinnen und Schüler hatten sich laut Jury in besonderem Maße für ihre Klassenkameraden eingesetzt. Sie unterstützten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler bei schulischen Problemen, engagierten sich beispiellos für ein harmonisches Schulleben und halfen sogar in ihrer Freizeit ehrenamtlich bei verschiedenen Hilfsorganisationen.

„Ihr habt getan, was viele nicht tun!“, betonte Schulleiter Albert Spitzner. „Ihr könnt WIR! Und das ist von unschätzbarem Wert.“ Und er ergänzte noch: „Wissen kann man googeln, Charakter jedoch nicht. Macht weiter so!“

Auch Jury-Mitglied Rike Rau, Personalleiterin am Klinikum Memmingen, unterstrich: „Hier geht es um etwas, das über Zeugnisnoten, Prüfungen und Tests hinausgeht. Ihr habt durch euer Verhalten gezeigt, was es heißt, eine Gemeinschaft zu stärken.“ Dies sei in jedem Lebensbereich von großer Bedeutung – im Beruf, im Privatleben und in der Gesellschaft. „Auch für die Tätigkeit im Klinikum Memmingen ist soziale Kompetenz eine wichtige Voraussetzung.“